Tag 5 – Sommer(gewitter)

Mein Bett ist wirklich nicht für meinen Rücken gemacht. Mit seinen gefühlten 5m2 Fläche ist es zwar paradiesisch gross. Doch die Matratze hat Baujahr 1823 und ist von vielen 30er BMI’s in den letzten Jahrzenten dermassen malträtiert worden, dass sich mein Skelett nach fünf Stunden Schlaf anfühlt, als habe es den selben Jahrgang. Immerhin habe ich am Fussende einen 30cm breiten Streifen ausgemacht, auf dem ich die Liegezeit um 2h verlängern kann und anschliessend noch fähig bin, aus dem Bett zu kriechen. Nach 10 Minuten hat sich dann mein klappriges Chasis wieder eingerenkt. Es hat halt alles seinen Preis.

Die Wette hätte ich verloren. Am Strand waren zwar die groben Bauarbeiten beendet, doch die feine Klinge – sprich schaufeln von Hand – wurde noch geführt. So beschlagnahmten die Hundhalter – gleich wie gestern zu ermässigten Konditionen – den Rest der Anlage und liessen Waldi & Co. freie Fahrt. Unterhaltung pur, untermalt durch das ununterbrochene Palaver diverser Nonnas. Unglaublich was sich Unbekannte wärend Stunden alles zu erzählen wissen. Sich vertagende Hunde bauen halt Brücken. 


Der wunderbare Sommertag klingt mit einem ordentlichen Gewitter aus. Vereinzelnde Hagelkörner verirrten sich gar auf unsere Terrasse. Nix weiter passiert, ausser einem kurzen Stromunterbruch und einem erneuten Komplettausfall unseres Internetanschlusses. 


Nach dem Regen strahlt der (doppelte) Regebogen. So begrüsste uns die Natur nach dem Nachtessen. Gigantisch. 

Und weil’s so einzigartig war:

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