Hinfahrt

Wie üblich wenig Verkehr auf der Strasse gen Süden. Herrlich. Tempomat und laufen lassen. Dennoch verlief die Fahrt nicht ohne Zwischenfall. Die Kurven vor und nach dem Grossen St. Bernhard Tunnel schlugen meiner Gemahlin beträchtlich auf den Magen. Erinnerungen an die Seekrankheit in Thailand wurden wach. Gut, dass die Autobahn anschliessend oft Kilometer lang schnurgerade die Landschaft teilt. So konnte sich das Gleichgewichtsorgan etwas beruhigen. Die kurvige letzte Viertelstunde allerdings verlangten dann denn buddhistischen Körperbeherrschungskräften meiner Gattin nochmals alles ab. Aber wie sagte schon Harald Juhnke beim Betrachten eines leeren Glases: Wo nichts mehr drin ist, ist nichts mehr drin…

Land unter vielerorts in Europa. Auch im Piemont. Ein heftiger Wolkenbruch verlangte kurzzeitig Schritttempo auf der autostrada. Das Wetter hat also noch Verbesserungspotential. Mal sehen, was die Woche bringt.

Schliesslich ist der Touch Down doch geglückt, 15′ vor Termin. Wie erwartet begrüsste uns die Gastfamile mit ihren hauseigenen Produkten: Zitronen, Pfirsichen und Oliven. Uns hat der Patron nicht wieder erkannt. Erst als er Gina entdeckte gab’s das grosse Hallo. 

Siesta, auspacken, einrichten und anschliessend ab zu unserem Lieblingsrestaurant – le cinque torri in Civezza. Die Pizza ist immer noch sensationell! Apetit gut alles gut. 

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